Montage der Unterkonstruktion für eine Blechverkleidung   Hebebühne im Einsatz

 

Schweißen, Schleifen, Schneiden, Biegen, Zusammenbauen, Verzinken und Nachbearbeiten. So stellt sich das klassische Bild des Metalltechnikers in der Fertigung von Fenstern, Türen, Fassaden und Schlosserarbeiten meistens dar. Doch die Werkstücke werden von einem Metalltechniker nicht nur hergestellt sondern im Fall von Metallbau Saller auch auf Baustellen von Vorarlberg bis in die Steiermark und im angrenzenden Bayern montiert. Alleine das stellt schon einen abwechslungsreichen Einsatzbereich für den Metalltechniker dar – der bei den Montagen so manch schönen Fleck in Österreich und in Bayern kennenlernt.

 

Nach der Ankunft des Montageteams auf dem Baugelände einer neuen Baustelle geht es ganz und gar nicht eintönig weiter. Dies zeigt das Beispiel der Baustelle „Penkenbahn“ im Zillertal eindrucksvoll. Es wird gehoben, geschraubt, geklebt, gemessen, getragen und montiert. Es ist warm, es ist kalt, es ist hell und manchmal wird auch bei Dunkelheit gearbeitet. Die Arbeiten erfordern Kraft und auch Fingerspitzengefühl. Wo man einen Kran oder eine Hebehilfe einsetzten kann, werden diese verwendet. An schwer zugängliche Stellen werden die Werkstücke und das Werkzeug getragen. Die Montage der Fassade ist Millimeterarbeit. Muss doch das letzte Fassadenteil am Ende einer 50 Meter langen Fassade auch noch genau in die vorgesehene Lücke passen. Auch Wind und Wetter spielen eine Rolle – vor allem wenn bei Wind und Regen bis zu 400 kg schwere Glasteile mit dem Kran an ihren Bestimmungsort gehoben und per Hand eingepasst werden.

 

Montiert wird vom Boden aus, auf Gerüsten – auch gesichert in luftiger Höhe. Obwohl die Fertigung der Werkstücke bereits in der Fertigungshalle in Bischofshofen abgeschlossen wurde, kommt auch vor Ort bei der Montage noch so manches Werkzeug zum Einsatz. Bis zu 800 Teile umfasst und bis zu 600 kg wiegt eine Werkzeugkiste eines langjährigen Vorarbeiters. Schleifmaschine, Schlagbohrer, Akku-Schrauber, Stichsäge, Schweißgerät, Hammer, Maßband, Verlängerungskabel, Silikontuben und -spritzen, Injectionsmörtel, Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Feilen, Bohrer, Meißel, Imbusschlüssel, Drahtbürste, Zangen, Nietzangen, Handsäge, Schonhammer, Punkt- und Linienlaser und auch das Handy ist immer mit dabei. So können kleine Änderungen immer gleich direkt mit den Kollegen in Bischofshofen abgesprochen werden.

 

Die Montageteams umfassen je nach Baustellegröße 2 bis 10 Personen. Bei weit entfernten Baustellen, wie hier bei der Penkenbahn, bleibt das Team die ganze Woche vor Ort. Beim gemeinsamen Essen und Nachbesprechen an den Abenden hat sich schon so manch tiefe Freundschaft entwickelt.

 

 Transport der Luftwarntafel zur Penkenbahn   Zusammenräumen am Tagesende

 

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